Entwicklung und Dialog in Bildern

Hervorgehoben



Wolf Tekook     Martina Jäger

        
Fotografie – Fotokunst – Skulpturen – Gemälde – Grafiken – Animationen

  • Dieser Kunstprozess ist Dialog und Interaktion und steht in Entwicklung
  • Von der Idee, den Schaffensprozess, der Präsentation zu weiterführenden Aktionen
  • Projekt- ud Aktionsbezogene Arbeit mit weiteren Künstlern und Kulturschaffenden
  • Das Einbeziehen der Betrachter in das Geschehen – eine wechselseitige Beziehung

 

Ausstellung “Sytemrelevante Kunst” in Paris, Rivoli 59, Oktober 2013

Die Idee zur “Sytemrelevanten Kunst” entstand Mitte 2011 im Zusammenhang einer gesellschaftskritischen ATTAC-Ausstellung von Martina Jäger und Wolf Tekook über Banken und Finanzen.

Ende 2011 eröffneten beide Künstler eine Internetplattform für Künstler, Journalisten und Philosophen, um gemeinsam kulturell und zeitkritisch tätig zu werden. So fanden  bisher Ausstellungen seit 2011 in Würzburg, NY/NJ-USA, Krefeld, Mannheim und  Paris statt. Es ist bereits die dritte Austellung mit der  französischen Künstlerinitiative “Seize Anges”, die Jäger und Tekook vom ARTeam mitorganisiert haben.

www.de.wikipedia.org/wiki/Systemrelevanz

Was ist Systemrelevante Kunst? von Wolf Tekook:

“Hinter dieser Kunstwortanleihe steckt nicht etwa der Versuch, einen Künstlergroßkonzern entstehen zu lassen, dessen Pleite eine Weltwirtschaftskrise auslösen würde. Dafür ist die Kunst – bei aller subjektiven Wertschätzung – zu unbedeutend. Aber wir haben bei dem obigen Definitionsversuch der Systemrelevanz gesehen, worum es denjenigen, denen die Staatengemeinschaften mit so viel Vehemenz und so unendlich viel Geld ihrer Bürger beistehen, NICHT geht: Um das Wohl der Menschen, der Menschheit.

Was die Kunst jenseits des Dekorativen kann: Aufmerksam machen, Missstände aufdecken, die Bürger zum Denken anregen. Es gibt hierfür eine Fülle historischer Beispiele: Wer einmal die Schlachtenszenen aus dem ersten Weltkrieg von George Grosz aufmerksam betrachtet hat, weiß, was der Krieg an Gräueln anrichtet. Grosz beschreibt selbst: „Ich zeichnete Soldaten ohne Nase, Kriegskrüppel mit krebsartigen Stahlarmen … Einen Obersten, der mit aufgeknöpfter Hose eine dicke Krankenschwester umarmt. Einen Lazarettgehilfen, der aus einem Eimer allerlei menschliche Körperteile in eine Grube schüttet. Ein Skelett in Rekrutenmontur, das auf Militärtauglichkeit untersucht wird …“ Otto Dix, dessen karikierende Porträts meist die Menschen zum beifälligen Schmunzeln anregen, zeichnete nach dem Erlebten im ersten Weltkrieg eine bedrückende Serie über die Schrecken des (Gas-) Krieges. Vergleicht man die nach dem zweiten Weltkrieg entstandenen Bilder von René Magritte mit seinen früheren hintergründig- surrealen Arbeiten, so erkennt man den Stil des Malers in dieser angehäuften und herausgeschrieenen Tristesse nicht mehr wieder.

Schafft es die Kunst des beginnenden 21. Jahrhundert auch, über die elfenbeinturmhafte Unverbindlichkeit des rein Formalen, Strukturierten und Informellen hinauszuwachsen und wieder Stellung zu beziehen? Die technischen Möglichkeiten hierzu sind vorhanden, die Themen auch. Man muss sie nur angehen! Das Beispiel des chinesischen Aktionskünstlers Ai Wei Wei zeigt, dass die Weltöffentlichkeit nicht nur am Rande Notiz nimmt von Versuchen, mit Hilfe der Kunst für die Menschen zu agieren, systemrelevant zu werden.

Systemrelevante Kunst ist Kunst, die nicht wegschaut, sich nicht verkriecht, sondern für den Menschen, die Menschheit agiert. Sie kann auf Missstände hinweisen, Lösungsansätze aufzeigen, zu Veränderungen anregen.”

Wolf Tekook – “Safer France”

tekookBei dem von Wolf Tekook gezeigten Triptychon “Safer France” ist Thema die unterschiedliche Sichtweise der Bevölkerung in Frankreich und Deutschland in Bezug auf die Akzeptanz gleichgeschlechtlicher Beziehungen. Neben dem durch ein Kondom “geschützten” Eiffelturm als Zentralbild zeigt das Bild “Libertinage” vor dem Hintergrund des Brandenburger Tors den lockeren Umgang der Deutschen, während in dem Bild “Moralisme” zwei sich an Händen haltende Frauen vor der Staatsmacht zurückweichen

Martina Jäger – “Germania und Europa”

paris5

Der Kunst-Dialog aus 16 kleinformatigen Gemälden thematisiert Deutschland, Frankreich und Europa. 12 der 16 Werke beziehen ihre Titel auf deutsche Philosophie und Lyrik einer männlich geprägten Kulturgeschichte, wobei die Irone und eine wirbelnde Weiblichkeit das bildgewordene Geschehen bestimmt. Die Verbindung von Vernunft und Emotion. Die Werke sind in Schwarz-Rot-Gold auf Weiß gehalten. Weitere 4 Werke zeigen Europa, Germania und Marianne im bunten Treiben des lustvollen glorreichen nationalen Seins einer Gemeinschaft. Abstraktion mit figurativen Elementen bestimmen den Ausdruck der Arbeit.

weitere Künstler der Ausstellung

Renée Amitai (france – usa), François de Verdière (france), Martina Jäger (allemagne), Sylvie Kaptur-Gintz (france), Alexander Oligerov (france/ russie), Malke (france), BenoitPelier (france), Barbara Rapp (autriche), Isabelle Régnier (france), Peggy Steike (allemagne), Wolf Tekook (allemagne), Roseline Védrines (france)

www.seizeanges.com

www.59rivoli.org

www.systemrelevante-kunst.de

Ausstellungen ARTeam April-Juni 2013 – Deutschland und Frankreich

JahreszeitenWürzburg

AWO Würzburg
Kantstraße 42
Werke aus den Projekten
Jahreszeiten, Methamorphose, Faltschaften, Zauber der Natur
Vernissage: 13. April, 15 Uhr
Kunstforum
Schiestlstraße 5
Schaufenster
Werke aus den Projekten
Systemrelevante Kunst
altes Rathaus Lengfeld
Laurentiusstraße
Werke aus den Projekten
glanz-GOLD-gloria?  und Jahreszeiten
Öffnungszeiten: Montag, Mittwoch, Freitag, 14-18 Uhr
Kellerperle
Am Studentenhaus 1
ARTattac / Systemrelevante Kunst / ATeam (Wolf Tekook und Martina Jäger) und Luftschloss Würzburg im Rahmen der Sommerakademie von ATTAC Würzburg
Ausstellung mit zeitkritschen Arbeiten über Banken und  Wirtschaft
Mannheim
Rathaus Wallstadt
Rathaus Feudenheim
Werke aus den Projekten
glanz-GOLD-gloria?
reguläre Öffnungszeiten der Rathäuser
Rueil-Malmaison, Paris
Atelier Grognard
Werke aus dem Projekt
glanz-GOLD-gloria?
Vernissage: 16. Mai, 16 Uhr
Öffnungszeiten: Freitag, Samstag, Sonntag, Montag von 14-18 Uhr

Paris Zentrum
Galerie
Thema “Sytemrelvante Kunst”

 

 

glanz-GOLD-gloria?

Mannheim und Rueil-Malmaison (Mitte März bis Mitte Juni)

Die Ausstellung in Mannheim und Rueil-Malmaison wurden von den Außenministerien Deutschlands und Frankreichs als Teil der Feierlichkeiten zum 50. Jubiläum des deutsch- französischen Freundschaftsvertrag (Elysée- Vertrag) anerkannt. Wolf tekook, Martina Jäger und Ulrike SSK  organisierten die gesamte Ausstellung in Mannheim und unterstützen die Ausstellung in Frankreich.
www.50ans.france-allemagne.fr/Gold-Glory-Glamour-creation,8069.html

Gold ist eine nahezu unendliche Ideenquelle für künstlerische und kunsthandwerkliche Schaffensprozesse. Eine tiefgehende Faszination, die von der Farbe und dem Metall ausgeht wird von den meisten Menschen als etwas Übergeordnetes empfunden. Gold hat eine besondere Wirkung auf den Menschen.

Der ästhetische, sinnbildliche, anthropologische und wirtschaftlichen Wert zeigt aber auch die zwei Seiten einer goldenen Münze. Gold lässt das Leben glanzvoll und glorreich erscheinen. Gold gibt unermesslichen Reichtum. Gold setzt aber auch Grenzen im menschlichen Dasein. Gold trägt Armut in sich. Gold ist Wahrheit und Schein zugleich.

So haben alle Künstler der Ausstellung ihren Bezug zum Gold mit Formen und Farbe in Fotocollagen, Gemälden, Zeichnungen und Skulpturen ihre ästhetischen Sichtweisen eingegeben. Von dekorativen bis hin zu kritischen Vorstellungen.

Mannheim: 17. März bis 26. Juni in 4 Rathäusern der Stadt Mannheim                               Rueil-Malmasison: 25. April bis 24. Juni Atelier Grognard, Rueil-Malmaison, Frankreich

Werke von Tekook und Jäger

 

ARTeam 2012 – Ausstellung in Krefeld, mit Werken aus 4 Projekten

GroßmARkT-Galerie in Krefeld, Oppumer Straße 175
Vernissage, Samstag 20. Oktober 20 Uhr Martina Jäger und Wolf Tekook zeigen aus 4 Projekten eine Auswahl der Zusammenarbeit aus den Jahren 2011 und 2012.

Alle ausgestellten Arbeiten können Sie als Kunstdruck erwerben – Zusammen, seperat oder 4 Werke der Jahreszeiten. Kunstdrucke aller ausgestellten Arbeiten sind in begrenzter Auflage. u.a. im Format 30x40cm (Blatt: 42,5x55cm), gedruckt auf Büttenpapier, signiert für 95,- € / Druck

Kalender-Arbeiten (Jahrszeiten und Monate) gibt es zudem im Format 55x85cm, Auflage 20, Büttenpapier, 300 mg, handsigniert, für 200,- € (pro Stück) /  750,- € (4 Drucke in beliebiger Zusammenstellung)  /  1800,- (für 12 Werke plus gestaltetem Deckblatt)

Dialog in Bildern

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Im Wechsel der Jahreszeiten

12 Monate Originalwerke sind 100x130cm Mischtechniken auf Leinwand, gerahmt Gemälde auf Fotocollagen Kalender oder Sammelmappe ab Oktober 2012 jeden Monat kommt ein Werk hinzu Verkauf des Kalender von Wolf Tekook und Martina Jäger ab September 2012

[img src=http://arteam.de/wp-content/flagallery/veranderung/thumbs/thumbs_hallea.jpg]6920Ausstellung aller Kalenderbilder in einer Industriehalle
[img src=http://arteam.de/wp-content/flagallery/veranderung/thumbs/thumbs_hallebc.jpg]110Ausstellung aller Kalenderbilder in einer Industriehalle
[img src=http://arteam.de/wp-content/flagallery/veranderung/thumbs/thumbs_fef.jpg]130Ausstellung aller Kalenderbilder in einer Industriehalle
[img src=http://arteam.de/wp-content/flagallery/veranderung/thumbs/thumbs_dscf6357-kopie.jpg]280Januar
[img src=http://arteam.de/wp-content/flagallery/veranderung/thumbs/thumbs_dscf0253-kopie.jpg]40Februar
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[img src=http://arteam.de/wp-content/flagallery/veranderung/thumbs/thumbs_p1190510-kopie.jpg]10August
[img src=http://arteam.de/wp-content/flagallery/veranderung/thumbs/thumbs_dscf5898-kopie.jpg]70September
[img src=http://arteam.de/wp-content/flagallery/veranderung/thumbs/thumbs_oktober-3.jpg]20Oktober
[img src=http://arteam.de/wp-content/flagallery/veranderung/thumbs/thumbs_dscf5757-kopie.jpg]20November
[img src=http://arteam.de/wp-content/flagallery/veranderung/thumbs/thumbs_dscf5938-kopie.jpg]20Dezember

Erinnerung, die das Heute und Morgen bewegen

WEGführung aus der Vergangenheit in die Zukunft

Gedanken über das Erinnern und die Erinnerungskultur

Würzburger Kulturtage 2012 / Martina Jäger und Wolf Tekook

Aufschlussreiches über das Erinnerungsvermögen und die Bedeutung der Erinnerung sind zu finden in geistes-, natur-, kultur- und sozialwissenschaftlichen Publikationen.

Erinnerungen sind autobiografische Leistungen des Gedächtnisses über bereits stattgefundenen Ereignisse, Episoden und Begebenheiten. Das Erfahrene prägt den Geist des Menschen im unterschiedlichen Maße. Die Konsequenz aus der Erinnerung wird unterschiedlich umgesetzt, bleibt in der Vergangenheit haften oder nimmt Einfluss in die Gegenwart. Die Fähigkeiten zum Detail, Zusammenhänge und Vergleiche zu schaffen, zeitliche Abläufe zu realisieren sind bei den Menschen unterschiedlich ausgeprägt. Erinnerungen betreffen Einzelpersonen und finden sich auch in Gruppen wieder. Diese Wahrnehmung der Erinnerung ist subjektiv. Erinnerungen sprechen zudem alle Sinne (Sehen, Hören, Riechen, Tasten und Schmecken) und Gefühle an.

Der Begriff Erinnerungskultur hat meiner Meinung nach keine exakte Definition.

Die schöpferische Leistung eines oder mehrerer Menschen erhält auch wichtige Impulse aufgrund der persönlichen Erinnerung. Die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit erfährt Wandel in der Persönlichkeit, in der Gesellschaft und prägt Sichtweisen über ein Geschehen. Aktuelles und zukünftiges Zeitgeschehen wird auch einmal Vergangenheit sein.

Ein geistiges Vermögen wird geschaffen, welches sich nicht nur im Wandel einer begrenzten Zeit bewegt. Ein Vermögen wächst, welches sich mit den menschlichen Hintergründen beschäftigen kann. Wecles fragen und Antworten äußert nach den Warum, Wozu und Wohin. Die Wiederkehr negativer Kreisläufe kann durchbrochen werden.

Erinnerungskultur ist auch gepaart mit einem gesellschaftlichen und individuellen Bewusstsein zu weiteren geistigen und gestaltannehmenden Prozessen. Wer in der Erinnerung haften bleibt, wird aus der Geschichte wenig Entwicklung in die Zukunft tragen. Was zählt, ist die weiterführende und weiter geführte Kommunikation und Interaktion, die nicht nur ein unfertiger themenbezogener Dialog sein muss.

Beispielsweise kann der Besuch eines historischen Ortes das gegenwärtige Denken des Besuchers verändern und ihn für das Thema sensibilisieren. (gilt auch für eine Ausstellung, eine Stadtführung, ein Buch, eine Dikumentation….. ) Aber genauso kann ein Denkmal, welches in der Vergangenheit haften bleibt, keine oder wenig Wirkung auf das Jetzt oder die Zukunft haben.

Erinnern wir uns an persönliche Ereignisse, die uns emotional bewegen müssen wir entscheiden, ob in der Erinnung leben wollen der ob die Erinnerung den Impuls gibt, sich oder anderes zu verandern. Die Freiheit den Weg der Erinnerung zu bestimmen , die haben wir, solange wir nicht in Stereotypen denken.

Kultur erinnert, verbindet, schafft Neues

Künste reflektieren, verändern und setzten neue Impulse frei.

Kunst als Dialog und Austausch

          
Der ergänzende Dialog der Werke im Dialog mit dem Umfeld. Dialoge finden auf weiteren Ebenen statt – Künstler mit seiner Arbeit (auch vor dem Schaffensprozess), der Betrachter mit dem fertigen Werk in der entsprechenden Umgebung. Alles steht im Bezug zueinander, hat mehr oder minder Einfluss auf das gesamte Geschehen.

Kunst als Dialog und Austausch

Dass Kunst Kommunikation ist, lese ich häufig. Kunst&Kommunikation ist für mich ein offener Begriff, auf den ich ein wenig aus meiner Sichtweise heraus eingehen möchte. Den Weg zu dieser persönlichen Meinung bilde ich mir über wissenschaftliche Erkenntnisse,(Kommunikationstheorien, Medien- und Sozialwissenschaften ) eigene Erfahrung und der Beobachtung der  kommunikativen und interaktiven Prozesse, die tagtäglich überall und zu jeder Zeit zuerfassen  sind.

Aus dem lateinschen kommend, bedeutet das Wort communicare „mitteilen”. Es bezieht sich auf das soziale miteinander, um gemeinsame Ziele und Probleme zu lösen. Botschaften, Wissensvermittling, Meinungen, Erklärungen, Fragen, Zielsetzungen, Bechreibungen, Sichtweisen sind Anliegen der Kommunikation, um miteinander in Bezug zu treten. Informationen  werden ausgetauscht.

Eine Beziehungsebene zwischen Personen und Gruppen kann durchaus unterscheiden zwischen der vermittelnden Absicht einer größtmöglichen  Übereinstimmung bis hin zur Absichtserklärung einer Gegendarstellung. Da fallen mir viele Begriffe ein zur Übereinstimmung oder zur verbindenden Enwicklung gemeinsamer Interessen  bis hin hin zur beabsichtigten Feststellung unterschiedlicher Meinung. Die Beziehungsebene (das Gefallen oder Interesse am Gegenüber oder dem Thema) ist wichtig und ich unterschätze sie nicht. In der Kunst bigt es durchaus Sy- und Antiphatien

Zum Beispiel ist Paul Watzlawick ist für mich ein hervorragenden Wissenschaftler und Denker, der aus einem breiten Spektrum an Wissen, Erfahrung und Interpretation in seiner Kommunikationstheorie auf die vielen Aspekte einer Kommunikation hinweist.  Als Psychologe, Soziologe, Autor und Philosophe hat er eine wichtige Basis für die Begrifflichkeit der Kommunikation geschaffen unter dem Einbeziehen sozialer und psychologisch verständlicher Komponenten.

Mich interessieren u.a. theoretische Grundlagen der bildhaften, symbolträchtigen, verbalen, nonverbalen, zwischenmenschlichen Kommunikation. Auch das Zusammenspiel von unbewussten, bewussten, individuellen und sozialen Ausdrucksformen, Interaktionen und Möglichkeiten ist ein Teil des kommunikativen Prozesses.

Kommunikation, die weitreichend sein will, setzt einiges voraus, was ich nicht als selbstverständlich erachte. Die Fähigkeit und den Willen zum gegenseitigen Verständnis, die Nutzung der eigenen Ausdruckskraft in Wort, Körpersprache, Klang, Bild und/oder Zeichen sind sicherlich Fähigkeiten, die individuell unterschiedlich ausgeprägt sind.

In der modernen technologisierten Welt spricht man von Signalübertragungen der Informationen, die wechselsetig steuern oder bewegen. Und das in einem vorgegebenen System der Kommunikationsform. Der Sender (Produzent) teilt dem Empfänger (Rezepient) etwas mit. In der heutigen Zeit werden technologische Begriffe benutzt, um den Austausch von Sinngehalt zwischen zwei oder mehreren Menschen zu umschreiben. Im Internetzeitalter hat die Kommunikation mit Ihren Zielen, Wegen viel Änderung erfahren.

Kunst und Kommunikation: Ich will nun nicht anfangen, Künstler, die Rang und Namen haben zu zitieren. Ich selber sehe  verschiedene Absichten, Wirkungsweisen, die ich als kommunikativ sinnbringend beschreiben kann. Was mir in einem tiefgründig dialogisierenden Bild gefällt ist die Spannung, die Interaktion zwischen der Syntax und Semantik – ich verwende die Begriffe aus der sprachlichen Kommunikation. In der bildenden Kunst wäre das für mich das handwerklich Können als eine Basis der ersichtlichen Verständigung.  Die Semanik (eines Bildes oder einer Skulptur)  erreicht aufgrund der  Beziehungsebenen keine eindeutige Sichtweise was das Wissen  angeht. Das besondere an der bildenden Kunst ist, dass die bildhaften Aussagen nicht eindeutig zu bestimmen sind. Zu viele Faktoren, die auf uns einwirken, lassen selbst realistisch dargestellte Bilder unterschiedliche Wirkungen. Abstraktionen sprechen wesentlich stärken den individuellen Sinn außerhalb des realistisch gewohnten Sehens an. Gefühle und Assoziationen stehen hier noch stärker im Vordergrund.

Die Dialogisierende Arbeiten von Wolf Tekook und Martina Jäger beruhen auf einer sehr sensiblen, tiefgründigen Zusammenarbeit, die in stetiger Entwicklung neben dem Bezug zu- und miteinander auch Einflüsse suchen, die im Umfeld des sattfindenden (visuellen) Dialoges sind. Vertrauen und auch das Erkennen der Fähigketien des Gegenübers sind wichtig.  Dieser Dialog der Bilder kann kontrovers sein, sich ergänzen aber auch nur einen Impuls (durch den anderen gegeben) aufnehmen um dass einen eigenen Weg im Ausdruck des Stiles und der Aussage zu machen,  Es geht uns dabei nicht um das Kopieren oder Nachahmen der Idee des anderen. Sondern durch Empathie und die bereitwschaft über einen längeren Zeitraum sich einem Werk zu widmen. Entwicklung ist das Ziel. Das Zusammenführen zweier Geister, die nicht “klonisch” denken.

Die Wege der dialogisierenden Kunst zweier oder mehrerer Künstler können vielfältig sein. Wir pflegen da unterschiedliche Macharten und Vorgehensweisen, die immer Abwechslung schaffen,

Dialog in Bildern

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Dialog und Zusammenarbeit mit Puffin Foundation / USA

Über das Puffin Cultural Forum
Das Puffin Cultural Forum ist eine Stiftung mit Sitz in Teaneck, New Jersey, USA. Puffin Cultural Forum ist der New York City Universität angeschlossen.
Die kulturelle Arbeit der Stiftung unterstützt auf lokaler (New York und Teaneck) Ebene bis hin zur internationaler Zusammenarbeit den langfristig angelegtem Kulturprozess mit Kunstschaffenden und kulturpflegenden Einrichtungen. Künstlerische Ausdruckskraft, Schaffensprozesse und intensiver Dialog mit Kunstschaffenden, die verschiedenen Kulturen und Religionen angehören, spielen in der Stiftung eine  entscheidende Rolle. Der sozial-ethische Wandel einer weltweit kommunizierenden und handelnden Gesellschaft aus Nationen und Religionen wird im menschenrechtswürdigen Sinne unterstützt.
Puffin-Projekte in internationalen Krisengebieten (ein Beispiel: jüdisch-arabisches Kulturarbeit im Israel) und anderen Regionen (auch USA) tragen bereits Früchte.
Die Puffin-Stiftung  ist für uns ein kompetenter und engagierter Ansprechpartner. Sie haben fundierte  Erfahrungen mit Bildungsangeboten (auch in Teaneck), die die verschiedenen Bevölkerungsschichten erreichen. Kritische und reflexionsbedürftige Themen der Zeit sensibilisieren Menschen mit Hilfe der Ausstellungen, Musik-, Tanz-, Theatervorführungen, Interviews, Workshops, Seminaren, Filmreihen, Vorträgen und Aktionen vor Ort, an Schulen und in der Öffentlichkeit. Kunst dient dem Dialog der Kulturen.
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Diese Zusammenarbeit mit Puffin Cultural Forum ist ein Teil kultureller Entwicklung
Die Ausstellung in der USA bedeutet  für Dr. Wolf Tekook und Martina Jäger eine weitere langfristige Zusammenarbeit mit  internationalen Kulturgruppen.
Einige jüdische Mitglieder der Puffin-Stiftung sind (wie wir) die zweite Generation „Betroffener“ nach dem Dritten Reich.  Diese erste sichtbare Begegnung unter dem Ausstellungstitel “We must not forget” (Tekook, Weber, Jäger) wird mit Interesse in NY und NJ verfolgt.
Nach der Ausstellung in der USA wird in Deutschland ab November 2012 in verschiedenen Städten (auch in Würzburg) weitere Ausstellungen (mit zusätzlichem Programm) zu sehen sein. Wir wollen/werden auch unsere jüdischen Freunde aus der USA und Israel in das Geschehen mit einbeziehen.
Die Zusammenarbeit in einem immer größer werdenden Kultur-Netzwerk geschieht nicht nur auf der Ebene einer Suche nach einer Ausstellungsmöglichkeit. Sie stellt die Frage nach Sozial-, Fachkompetenzen und Konsequenzen für und mit jener Kunst, die möglichst viele Menschen einer Gesellschaft zu erreichen vermag. Kunst schafft Anreize und schlägt Brücken. Menschen aktiv als Mitwirkende  in ein Thema oder Geschehen einzubeziehen, ist beispielsweise eine von vielen Zielsetzungen. Inhaltliche Auseinandersetzung mit dem “Mehrwert” durch Kunstaktionen sind die Basis für langfristige Handlungsperspektiven, in der  Künstler und Aussteller nicht nur im Zentrum des Geschehens stehen, Zuschauer oder Zuhörer können einen aktiven Part im Kunstprozess übernehmen.
Auch in Würzburg werden bereits Pläne geschmiedet, die diese Ziele verwirklichen. Die Zusammenarbeit mit der PuffinFoundation wird im Marz, April 2012 (im Kunstforum Würzburg) vorgestellt. Vom 15. November bis 4. Dezember 2012 werden Wolf Tekook, Martina Jäger und Künstler von der PuffinFoundation in Würzburg ausstellen. Verschiedene Organisationen sind eingeladen, an der Veranstaltung mit teilzunehmen. Wolfgang Tekook und/ oder Martina Jäger geben persönlich Auskunft.

Email: kunstforum76@aol.com

Martina Jäger, Beitrag über Puffin-Cultural-Forum, Februar 2012

Bilder der Ausstellung in Puffin / Februar bis April 2012:  http://kunstforum.ning.com/photo/albums/ausstellung-usa-ny-nj-puffi…